Teleskopleiter für Kastenwagen

Windsurf Dachbox Leiter kurz

Eine „fest installierte“ Heckleiter am Bus, Kastenwagen oder Wohnmobil stört in der Stadt, ist nicht gerade schön und ist wie ein „roter Teppich für Diebe“. Doch ist zum Beispiel eine Teleskopleiter wirklich eine gute Alternative? Nach nunmehr sechs Monaten Testzeit, meine Entscheidung: Ich bleibe dabei!

Wie lang muss die Leiter eigentlich sein? Garantiert sie einen sicheren Stand? Erzeugt sie vielleicht sogar Dellen in meinem Auto? Ich war mir anfangs nicht sicher, ob die Beladung meines Fahrzeuges mit Hilfe einer Teleskopleiter wirklich praxistauglich sein würde. Aber aus den bereits oben erwähnten Gründen, wollte ich eine „fest installierte“ Leiter unbedingt vermeiden. Zudem kann man eine Teleskopleiter nicht nur am Heck eines Fahrzeugs verwenden sondern auch an der Seite. Ich habe mir eine Teleskopleiter gekauft, die 2,61 m lang und 48 cm breit ist. Wie man auf dem oberen Foto erkennen kann, erreicht die Leiter die Oberkante des Fahrzeugs ohne dass die oberste Sprosse ausgezogen werden muss. Im unteren Foto ist die Leiter im komplett eingefahrenen Zustand zu sehen; so hat sie eine Länge von etwa 91 cm. Mit diesen Maßen kann sie so zum Beispiel spielend einfach in der Heckgarage an der Seitenwand befestigt werden und nimmt dann kaum Platz weg.

Der komplette Auszug der Leiter dauert etwa drei Sekunden: Man fängt oben an und schiebt eine Sprosse so weit nach oben wie man kann - dabei rasten Sperren ein und es wird immer der jeweils nächste Abschnitt mitgezogen. Mit zweimaligem Nachgreifen kann man so die gesamte Leiter ausziehen und die Arretierung erfolgt automatisch (hörbare Klickgeräusche). Das Zusammenfahren erfolgt unter dem Eigengewicht der Leiter. Verschiebt man die untersten Knöpfe, fährt die Leiter vollständig zusammen. In dieser Position rastet sie zwar nicht ein, wird aber mit Hilfe eines Gurtes gesichert.

Am Fahrzeug lässt sich eine Leiter dieser Länge angenehm anlehnen. Ich habe zum Schutz des Fahrzeuglacks zwei "selbstklebende Filzgleiter" an die oberen Enden der Holme aufgeklebt. Stellt man sicher, dass die Leiter stets ausreichend nah am Fahrzeugdach lehnt, so ist das Blech durch den Dachholm ausreichend steif, um nicht einzubeulen. Bei anderen "Kastenwagenfahrern" habe ich aber auch schon großzügigere Vorkehrungen gesehen, die die Last der Leiterenden noch großflächiger verteilen (z.B. Sitzauflage eines Gartenstuhls).

Der Stand der Teleskopleiter ist leider nur wirklich sicher, wenn beide Füße der Leiter auf gleicher Höhe stehen. Steht die Leiter schräg, so biegt sie sich aufgrund des Teleskopiermechanismus und das Stehen darauf wird zu einer ziemlich „wackeligen Angelegenheit“. Da man am Fahrzeug selbst immer irgendwo Halt findet, hatte ich bisher auch auf Wiesen, Sand und unebenem Pflaster keine Probleme. Ein wenig aufpassen und balancieren muss man aber bei unebenem Untergrund dann schon.

Mit der „Haltbarkeit“ der Leiter gibt es bislang keine Probleme, aber ein wenig „Schmierung“ braucht sie ab und zu, wenn sie weiterhin zügig in einem "Rutsch" zusammenfahren soll.

Fazit: handlich, schnell und leicht aber bei unebenem Untergrund auch etwas wackelig. Trotzdem absolut praxistauglich.

Die Leiter findet man unter verschiedenen Bezeichnungen im Internet, daher ist an dieser Stelle kein Herstellerlink angegeben.

Bei Fragen bezüglich der Teleskopleiter kontaktiert mich einfach.

Daniel

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